Zuwenige Ressourcen für zuviele Leute

Falls weiterhin unterkontrolliert Menschen in unser Land einwandern, zählt die Schweiz bald 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Dieses Wachstum steht in einem krassen Kontrast zu unserem begrenzten Angebot an Boden, Wasser und sauberer Luft.

Dank unserer Seen, Berge und Wälder konnten wir die Postkartenidylle «Schweiz» bisher erhalten. Es herrscht hierzulande der Konsens, dass die natürlichen Ressourcen und eine intakte Umwelt die Basis für das Wohlergehen der Gesellschaft sind. Sie garantieren uns eine hohe Lebensqualität und sind eine Attraktion für Touristinnen und Touristen.

Bis anhin wurden insbesondere Massnahmen beschlossen, die auf bessere Technologien setzten. So hat sich der Zustand der Umwelt in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten in vielerlei Hinsicht verbessert. Flüsse, Seen und die Luft sind sauberer geworden. Die Wälder sind weniger belastet.

Doch die Errungenschaften, welche zu der hohen Lebensqualität führten, sind seit einigen Jahren durch das Bevölkerungswachstum gefährdet. Kein anderes Land hat einen so grossen Ausländeranteil (einen Viertel) wie die Schweiz.

Obwohl sich die Schweiz nur zu rund 50 Prozent mit eigenen Lebensmitteln versorgen kann, geht der Kulturlandverlust weiter. Der Boden wird immer knapper. Dies ist vor allem eine Folge der zunehmenden Einwanderung. Unser kleines Land muss bereits für 8,5 Millionen Menschen Wohnraum, Infrastruktur (Schulen, Spitäler, ÖV und so weiter) sowie Arbeitsplätze bereitstellen. Und pro Sekunde werden in der Schweiz zehn Fussballfelder Land verbaut.

 

Schrumpfende Lebensräume

Seit 2007 findet eine unkontrollierte Einwanderung statt. Die Schweiz wächst pro Jahr also mindestens um die Einwohnerzahl einer mittelgrossen Stadt. Bereits heute haben wir rund 190 Einwohner pro Quadratkilometer. Eng wird es vor allem im Mittelland. Fast 9 Millionen Menschen in einem Land, das nur 41’285 Quadratkilometer umfasst: das bedeutet Dichtestress und damit eine Einbusse der Lebensqualität.

Vor allem die Intercity-Züge, aber auch die Trams und Busse, sind chronisch überlastet. Auf den Strassen rund um die Städte herrscht meist Stau. Seit Jahren kippt das Gleichgewicht zwischen Fauna und Flora, da die Fläche wertvoller Lebensräume geschrumpft ist. Unser Boden verkraftet keine „10 Millionen-Schweiz“.

Die Luftqualität ist dank umweltfreundlicher Technologien gut. Die Feinstaubemissionen in den Städten konnten in den letzten 25 Jahren halbiert werden. In der Automobilindustrie müssen die Hersteller strenge CO2-Normen einhalten. Ein Drittel der Fläche der Schweiz ist mit Wald bedeckt. Das ist sehr wichtig, denn der Wald ist unser Sauerstoffproduzent. Pro Einwohnerin und Einwohner wachsen bei uns statistisch betrachtet 66 Waldbäume. Städte profitieren besonders von den Wäldern in ihrer Umgebung. Unsere Luft verkraftet aber keine 10 Millionen-Schweiz.

 

Verschmutztes Wasserschloss

In der oft als «Wasserschloss Europas» bezeichneten Schweiz entspringen Wasserläufe wie der Rhein oder die Rhone. Die in den 1960er- und 1970er-Jahren gebauten Abwasserreinigungsanlagen sorgen für eine gute Wasserqualität. Doch je mehr Menschen in unserem Land leben, desto schwieriger ist es, die Mikroverunreinigungen zu eliminieren, die wegen Medikamentenrückständen, Drogen, Hygieneprodukten, Putzmitteln usw. ins Wasser gelangen. Für eine 10 Millionen-Schweiz haben wir nicht ausreichend sauberes Wasser.

Je mehr Menschen sich in unserer kleinen Schweiz niederlassen, desto mehr steigt der Konsum. Auch eine stets effizientere Technologie kann die Verfügbarkeit der natürlichen Ressourcen bei einer 10 Millionen-Schweiz nicht sicherstellen. Die Abfallberge werden ansteigen. Die Lebensqualität sinkt und unsere Umwelt leidet.

Es ist folglich dringend notwendig, dass wir die Zuwanderung selber steuern – der Zukunft unserer Kinder zuliebe und im Interesse der Natur. Deshalb: Am 17. Mai Ja zur Begrenzungsinitiative!

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über den Autor
Andrea Geissbühler
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