Die Zuwanderung aus dem Blickwinkel einer Volksschule

Eine Volksschule im Kanton Aargau: Rund 1000 Schülerinnen und Schüler aus rund 30 verschiedene Nationen, im Durchschnitt haben 80% der Kinder und Jugendlichen eine andere Sprache als Deutsch als Muttersprache. Was Lehrpersonen und Schulleitung hier täglich erfahren, wird an einem kurzen Beispiel erläutert:

Die Zuwanderung aus der Sicht einer Volksschule

Von einer Schulleiterin (Name der Redaktion bekannt)

Die Eltern von Schüler X melden sich drei Wochen nach Start des neuen Schuljahres bei der Schulverwaltung. Der Vater erklärt, dass er schon länger in der Schweiz lebe und nun seine Familie aus Italien nachziehe. Ursprünglich stammt die Familie aus dem südosteuropäischen Raum. Somit spricht Schüler X etwas Italienisch und natürlich seine Muttersprache, aber kein Wort Deutsch. Er wird in die achte Klasse eingeschult.

Bereits nach kurzer Zeit zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten, die ein erneutes Elterngespräch nötig machen. Dies selbstverständlich wieder mit Übersetzer. Durch Gespräche unter den Eltern wurde deutlich, dass der Junge bereits längere Zeit in der Schweiz gelebt hatte, dies ohne gültige Ausweispapiere und ohne soziale Kontakte ausserhalb der Familie. Seine schulische Bildung war zudem äusserst lückenhaft und daher überforderte ihn die Einschulung komplett. In den folgenden zwei Jahren wurde er durch eine eigens ihm zugeteilte erwachsene Person betreut, die ihn unterstützte und vielfach vor sich selbst beschützen musste.  Schüler X lernte zwar einige Brocken Deutsch, doch war eine Berufslehre unter diesen Umständen leider nicht möglich.

Dieses Beispiel zeigt die wichtige Rolle der Klassenlehrperson und der Heilpädagogin. Sie sind es, die diesen Jungen Tag für Tag auffangen, ihm in dieser für ihn komplett neuen Welt einen Ankerpunkt geben und unermüdlich mit ihm arbeiten. Ganz zu schweigen von den administrativen Aufwänden, die diese Lehrpersonen haben mit Abklärungen, Recherchen, Telefonaten, dem Ausfüllen von Formularen, dem Schreiben von Berichten, Beratungen, Elterngesprächen, und, und, und. Durch die Sprachbarriere, auch zu den Eltern, werden diese Aufwände zusätzlich zeitintensiv. Dieser Aufwand wäre verkraftbar, wenn es sich hierbei um einen Einzelfall handeln würde und die entsprechenden Lehrpersonen nur für den Schüler X zuständig wären. Leider ist dem nicht so: In der Realität haben in einer Realklasse an erwähnten Volksschule mehr als zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler «spezielle Hintergründe», die in irgendeiner Form und zeitintensiv im Schulalltag aufgefangen werden müssen.

«Du bist eine Frau, du hast mir nichts zu sagen»

Die Nachrichten berichten fast täglich von neuen Greueltaten des Islamischen Staates.

An einem schönen Sommertag findet der Sporttag der Oberstufe statt. Die Jugendlichen strengen sich an, um ihre Bestleistungen zu zeigen und es herrscht eine friedliche, gelöste Stimmung. Zum Schluss des Tages ist die Bekanntgabe der Resultate und die damit verbundene Siegerehrung geplant. Alle Schülerinnen und Schüler, sowie die helfenden Lehrpersonen versammeln sich also sitzend unter Schatten spendenden Bäumen. Die beiden Sportlehrpersonen beginnen mit der Rangverkündung.  Nach nicht allzu langer Zeit ruft ein Schüler aus der Menge laut und deutlich «Allahu akbar» (Gott ist am grössten). Einige Schülerinnen und Schüler lachen, andere schauen verdutzt, einige tuscheln.

Bei diesem einen Ausruf bleibt es allerdings nicht: Ein weiterer Schüler ruft wiederholt den Ruf, weitere stimmen mit ein. Die Lehrpersonen greifen ein. Als eine Klassenlehrerin auf einen der rufenden Jungen aus ihrer Klasse zugeht und ihm bedeutet sofort zu schweigen, antwortet er: «Du bist eine Frau, du hast mir gar nichts zu sagen.» Die «Allahu akbar»-Rufe werden schliesslich zum Sprechchor, die Siegerehrung muss abgebrochen werden.

Keine Einsicht – dafür Rassimus-Vorwürfe

Beim anschliessenden Gespräch mit der Schulleitung, in welchem unter anderem die Rolle des Rufs «Allahu akbar» in terroristischen Zusammenhängen thematisiert wird, zeigten die Jugendlichen keinerlei Einsicht. Im Gegenteil: Sie blenden die Störung eines schulischen Aktes mit einem doch heiklen Thema völlig aus. Sie drehen den Spiess um und werfen der Schule Rassismus vor. Auch bei den weiteren Sitzungen mit der Schulsozialarbeit gibt es leider keinerlei Ergebnisse. Sämtliche Jugendlichen dieser Gruppe haben zu diesem Zeitpunkt noch keine Lehrstelle, weisen sehr schlechte schulische Leistungen sowie viele Fehlstunden auf. Sie verständigen sich hauptsächlich in ihrer Muttersprache. Einige Zeit später holt die Polizei sämtliche Mitglieder der Gruppe wegen Verdacht auf strafrechtlich relevante Taten aus dem Schulzimmer.

Dies gibt mir als Schulleiterin zu denken: Nationalismus, Extremismus und Fanatismus sind in unserer Mitte. Gerade in gesellschaftlichen Kreisen, wo Jugendliche keine Perspektiven und somit nichts zu verlieren haben, sind solche Tendenzen deutlich spürbar. Ist unser System im Stande eine solche Entwicklung rechtzeitig zu erkennen? Können wir das überhaupt verhindern? Wann ist es zu spät?

«In der Schweiz gibt es sowieso keine richtigen Strafen»

Der Schüler Z fiel wiederholt sehr negativ bei seiner Klassenlehrperson auf. Diese suchte umgehend das Gespräch mit den Eltern. Als sich auch noch etliche Fachlehrpersonen beschwerten und keine Besserung des Verhaltens von Schüler Z eintrat, nahm die Schulleitung am nächsten Elterngespräch teil.

Dabei konfrontierten die Lehrpersonen Z und seine Eltern mit einem ganzen Katalog an Taten. Der Schüler wies jede Verantwortung dafür von sich: entweder konnte er sich an nichts erinnern, hatte nichts damit zu tun oder wurde absichtlich und fälschlicherweise beschuldigt – aufgrund seiner Hautfarbe. Es wurde also ein Vertrag aufgesetzt, in dem festgehalten wurde, welches Verhalten von Schüler Z künftig erwartet wird und welche Sanktionen ergriffen werden, falls er sich nicht an die Abmachungen hält. Die Eltern wurden auf ihre Mitwirkungspflicht hingewiesen. Dies alles auch wieder mit Übersetzer.

Einige Zeit später fand das Schullager statt, aus welchem Schüler Z bereits nach dem zweiten Tag abreisen musste. Wieder zurück in der Schule besserte sich leider sein Verhalten auch nicht. Schlussendlich wurde ein Schulausschluss ausgesprochen.  Bei diesem Gespräch liess er der Schulleitung gegenüber verlauten, dies sei ihm alles egal, in der Schweiz gebe es sowieso keine richtigen Strafen.

In der Folgewoche tauchten entweder Teile seiner Familie oder gleich die ganze Familie ständig wieder an der Schule auf, störten die Lehrpersonen im Unterricht oder tauchten weit nach Feierabend auf, um «darüber zu sprechen». Als dies immer penetranter wurde und die Klassenlehrperson und die Schulleitung schlussendlich auch noch persönlich bedroht wurden, musste gleich für die ganze Familie ein Platzverbot ausgesprochen werden. Gleichzeitig wurden die Kindesschutzbehörde (KESB) und die Polizei eingeschaltet.

Unsere Volksschule kann diese masslose Zuwanderung nicht länger ertragen

Unsere Volksschule ist täglich bemüht, den Kindern und Jugendlichen während der obligatorischen Schuljahre eine glückliche und lehrreiche Zeit zu ermöglichen und danach allen eine individuell optimale Lösung zu bieten. Dabei steht nicht die Herkunft, sondern der pädagogische Auftrag im Vordergrund.

Wenn wir uns aber fragen müssen, ob aufgrund der Anzahl der zu Integrierenden die Integration überhaupt noch stattfinden kann oder, wenn wir uns fragen, wer denn nun wen integriert, dann ist wohl etwas gründlich falsch gelaufen. Dass im Durchschnitt 80% der Kinder und Jugendlichen kein Deutsch können gehört dazu. Unter solchen Umständen ist es nicht mehr möglich, andere Kulturen, Religionen, Sprachen usw. zu integrieren.

Wir können so weder unseren Anforderungen an ein gutes Bildungssystem gerecht werden, noch der Integration des einzelnen Kindes oder Jugendlichen. Das Ganze endet in einem Teufelskreis, der administrativen Aufwand, Kriminalität und religiösen Radikalismus zur Folge hat. Dafür bezahlt sowohl der Einzelne, als auch die Gesellschaft als Ganzes.  Das System Volksschule wird diese Masse an Zuwanderung nicht weiter (er)tragen können.

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